Haus mit StorchHaus Eingang
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Chronik des Kindergartens

               

1993/94 

Aus einer Elterninitiative heraus wurde am 15. August 1993 der „Verein zur Förderung der Waldorfpädagogik in Frickingen und Umgebung e.V.“ gegründet. Die Gemeinde stellte die damals neuerworbenen Räume des ehemaligen „Allweierhauses“ dem Kindergarten kostenfrei zur Verfügung, so dass im September 1994 der Kindergarten mit einer Regelgruppe von 25 Kindern beginnen konnte. 

Der Kindergarten wird Mitglied der Internationalen Vereinigung der Waldorfkindergärten. An den im Kreis Bodensee-Oberschwaben stattfindenden Regionaltagungen nehmen die Kindergartenleitung und Vorstände teil. 

 

1996

Im Frühjahr 1996 kam es in den Räumen des Kindergartens zu einem Schwelbrand. Der Kindergarten zog mit dem unversehrten Hab und Gut für die Zeit der Renovierungsmaßnahmen in die Räume des Frickinger Narrenvereins im Obergeschoss der Grundschule. 

 

1999

Die Betriebserlaubnis wurde auf verlängerte Öffnungszeiten umgewandelt, was zur Folge hatte, dass nur noch 21 Kinder aufgenommen werden konnten. In diesem Jahr fand sich eine Spielgruppe für Kinder unter 3 Jahren, die im folgenden Jahr in den Kindergarten gehen wollten und sich zweimal in der Woche in den Räumen des Kindergartens trafen. Geleitet wurde die Spielgruppe von einer Mutter, die selbst Erzieherin war.

 

2001

Anfang 2001 wurde in einer Gemeinderatsitzung die Neugestaltung der Frickinger Ortsmitte und die zukünftige Nutzung des Allweierhaus thematisiert. In der Sitzung wurde beschlossen, dass der Kindergarten weiterhin im Untergeschoss verbleiben darf und im Obergeschoss einen weiteren Raum als Büro nutzen darf. Die anderen Räume waren für den Heimatverein reserviert. 

 

2003

Im Rahmen dieser Neugestaltung sowie durch den Abriss einer Garage und einer Scheune wurde der Spielplatz von der Gemeinde neu angelegt. Im April 2003 zog der Kindergarten wegen der Sanierungsarbeiten am denkmalgeschützten „Allweierhaus“ vorübergehend in die leerstehenden Räume der Gaststätte am Wiebächle, die die Heimsonderschule in Bruckfelden zur Verfügung stellte. 

 

2004

Zu Jahresbeginn 2004 konnte der Kindergarten wieder in die renovierten, nun helleren Räume des Petershauser Hofes (ehemals Allweierhaus), einziehen. In diesem Jahr wurde auch eine Betriebskostenvereinbarung mit der Gemeinde abgeschlossen, die den Waldorfkindergarten in den Bedarfsplan der Gemeinde und auch die Einführung eines Kuratoriums vorsah. Das Kuratorium besteht aus dem Bürgermeister und zwei Gemeinderäten auf Seiten der Gemeinde und drei Vertretern des Kindergartens, zwei Trägervorstände und ein Elternbeirat, die sich ein bis zweimal im Jahr treffen.

 

2006

Im Juni 2006 wird der Waldorfkindergarten Frickingen Mitglied in der Vereinigung der Waldorfkindergärten Baden-Württemberg. 

 

2009

Im März 2009 trat die umfassende Neufassung des Kindertagesbetreuungsgesetz (KiTaG) in Baden-Württemberg in Kraft. Dies bedeutete für den Kindergarten, dass die Zuschüsse nicht mehr direkt vom Land kamen, sondern den Gemeinden zugeführt wurden, die diese an die Kindergärten weiterleiteten. Pflicht war jetzt auch die Erstellung von Konzeptionen zur Führung der Kindergärten, für das auch eine Leitungsfreistellung eingeführt wurde.

 

2010

Einen groß angelegten Sandkasten mit Schwengelpumpe und Wasserrinne erhielten die Kinder im Frühjahr 2010. 

 

2011 

gab der Heimatverein die Räume im Obergeschoss frei und der Familientreff zog mit einer Spielgruppe für Kinder unter drei Jahren in das 

Obergeschoss des Petershauser Hofs ein. 

 

2014

Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums erhielt der Kindergarten ein durch Spenden unterstütztes Garten- und Spielhaus.

 

2016 

Der Waldorfkindergarten Frickingen wird Mitglied im Verein der Waldorfkindertageseinrichtungen Bodensee Oberschwaben.

 

2019

Anfang 2019 wurde zwischen der Gemeinde und dem Waldorfkindergarten ein neuer Vertrag über den Betrieb und die Förderung des Waldorfkindergartens Frickingen vereinbart. In diesem Vertrag wurde eine neue Bezuschussung des Kindergartens geregelt, die sich an der Bezuschussung der anderen Kindergärten der Gemeinde orientierte.

 

2020/21

2020/21 war aufgrund der Covid 19-Pandemie im Kindergarten ein turbulentes Jahr mit großen Herausforderungen für Eltern, Kollegium und Trägervorstand. Kurz hintereinander verließen die Kindergarten- und Gruppenleiterin und die Zweitkraft den Kindergarten. In der Übergangszeit übernahm eine Kindergartenmutter und Waldorferzieherin die Leitung des Kindergartens und hielt den Kindergartenbetrieb aufrecht. 

 

2022

Seit September 2022 hat sich das pädagogische Team neu konstituiert. Es wurde an neuen Strukturen gearbeitet. Auch die Konzeption wurde neu erstellt. 

 

2024 

Der Garten des Kindergartens wurde mit neuem Klettergerüst, neuen Schaukeln und neuer Wasserstelle umgestaltet. 

 

2025 

Der Bereich vor dem Haus wurde erweitert. Die Wände des Gruppenraums wurden neu verputzt und gestrichen. 

Seit diesem Jahr ist der Kindergarten außerdem Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband.

 

2026

Zum Jahresbeginn 2026 wurden die Leitungsstrukturen verändert. Die Kindergartenleitung wurde von der Gruppeleitung getrennt und die Gruppenleitung wird ab September 2026 gemeinsam durch die zwei in der Gruppe tätigen Wqldorferzieherinnen übernommen.

Im Frühjahr 2026 wurde der erweiterte Bereich vor dem Eingang des Kindergartens neu gestaltet, so dass dieser Außenbereich ins morgendliche Freispiel aufgenommen werden konnte.

Und: 2026 feiert der Kindergarten im Rahmen eines öffentlichen Sommerfestes das 100-jährige Bestehen der Waldorfkindergärten und gleichzeitig das 33-jährige Bestehen des Waldorfkindergarten Frickingens.